Reflux & Sodbrennen
Fachärztliche Diagnostik bei Reflux & Sodbrennen
in Biberach.


Sodbrennen ernst nehmen, mit fachärztlicher Abklärung.
Gelegentliches Sodbrennen kennt fast jeder. Tritt es jedoch regelmäßig auf, steckt oft mehr dahinter als nur ein empfindlicher Magen. Chronischer Reflux kann die Speiseröhrenschleimhaut auf Dauer schädigen und sollte deshalb nicht auf Dauer nur mit rezeptfreien Präparaten überdeckt werden.
In unserer gastroenterologischen Praxis klären wir die Ursache Ihrer Beschwerden ab - mittels Magenspiegelung und, falls notwendig, ergänzender Funktionsdiagnostik wie 24h-pH-Metrie. Ziel ist eine gezielte Therapie statt dauerhafter Selbstmedikation auf gut Glück.
Warum fachärztliche Reflux-Diagnostik wichtig ist
Eine fundierte Abklärung hilft, die Ursache Ihrer Beschwerden zu erkennen und ernste Verläufe frühzeitig auszuschließen.
Wenn Sodbrennen zum Dauerzustand wird
Reflux entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Gelegentlich ist das normal, chronisch kann es jedoch verschiedene Ursachen haben, die wir gezielt abklären:
- Zwerchfellbruch (Hiatushernie)
- Übergewicht und erhöhter Bauchinnendruck
- Ernährung, Nikotin- und Alkoholkonsum
- Bestimmte Medikamente als Auslöser
- Verzögerte Magenentleerung
- Schwangerschaft


Diagnostik statt Rätselraten
Mit einer Magenspiegelung lässt sich zuverlässig beurteilen, ob und wie stark die Speiseröhrenschleimhaut bereits durch den Reflux geschädigt ist. Bei Bedarf ergänzen wir die Diagnostik um eine 24h-pH-Metrie oder Manometrie sowie einen Helicobacter-pylori-Test.
Bei langjährigem, unbehandeltem Reflux kann sich in seltenen Fällen eine Zellveränderung der Speiseröhrenschleimhaut (Barrett-Ösophagus) entwickeln, die als Risikofaktor für Speiseröhrenkrebs gilt. Genau deshalb ist eine fachärztliche Kontrolle bei chronischem Reflux wichtig — nicht um Angst zu machen, sondern um frühzeitig gegenzusteuern.
Wann reicht Ernährungsumstellung nicht mehr aus?
Leichte, gelegentliche Beschwerden lassen sich oft durch Lebensstilanpassungen lindern. Eine fachärztliche Abklärung empfehlen wir jedoch:
- Seit Jahren regelmäßig Sodbrennen ohne ärztliche Kontrolle
- Schluckbeschwerden oder das Gefühl von Essen-Steckenbleiben
- Trotz Medikamenten weiterhin nächtliche Beschwerden
- Ungewollt Gewicht verlieren oder eine Blutarmut auffällt
- Die Beschwerden erstmals nach dem 50. Lebensjahr auftreten

Vor Ort statt Dauer-Selbstmedikation
Viele greifen bei Sodbrennen dauerhaft zu rezeptfreien Präparaten, ohne die Ursache klären zu lassen. Bei uns läuft das anders:
- Persönliches Aufklärungsgespräch statt Ferndiagnose
- Magenspiegelung in unserer eigenen Praxis
- Ärztliche Einordnung durch Fachärzte für Gastroenterologie
- Direkter Ansprechpartner bei anhaltenden Beschwerden
- Eingebettet in unsere fachärztliche Versorgung vor Ort
Haben Sie Fragen zu unseren Leistungen?
Unser Team berät Sie gerne persönlich zu Ihren Behandlungsmöglichkeiten
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist Sodbrennen gefährlich?
Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos. Chronischer Reflux kann jedoch die Speiseröhrenschleimhaut dauerhaft schädigen und in seltenen Fällen zu einer Vorstufe von Speiseröhrenkrebs (Barrett-Ösophagus) führen. Deshalb sollte anhaltender Reflux fachärztlich abgeklärt werden.
Muss ich bei Reflux operiert werden?
In den meisten Fällen nicht. Reflux lässt sich häufig durch Medikamente und Lebensstiländerungen gut behandeln. Wir übernehmen die fachärztliche Diagnostik und konservative Therapie; sollte im Einzelfall eine Operation sinnvoll sein, überweisen wir gezielt an die entsprechende Fachabteilung.
Wann sollte bei Reflux eine Magenspiegelung erfolgen?
Insbesondere bei anhaltendem oder wiederkehrendem Sodbrennen, Schluckbeschwerden, ungewolltem Gewichtsverlust, nächtlichen Beschwerden trotz Medikation oder wenn die Beschwerden erstmals nach dem 50. Lebensjahr auftreten, ist eine Magenspiegelung sinnvoll.
Was ist eine 24h-pH-Metrie?
Dabei wird über 24 Stunden gemessen, wie oft und wie stark Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Das hilft, die Diagnose zu sichern und die Therapie gezielt anzupassen, insbesondere wenn Medikamente nicht ausreichend wirken.
Übernimmt die Krankenkasse die Diagnostik?
Bei medizinisch begründetem Verdacht auf eine Refluxerkrankung ist die fachärztliche Abklärung in der Regel eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Details besprechen wir gerne im persönlichen Gespräch.
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